Über Geld spricht man nicht? Doch – gerade im Vorstellungsgespräch oder beim nächsten Gehaltsgespräch mit dem Vorgesetzten. Wer gut vorbereitet ist, verhandelt selbstbewusster und erzielt meist bessere Ergebnisse als jemand, der das Thema nur ungern anspricht.
Warum gute Vorbereitung entscheidend ist
Eine unrealistische Gehaltsvorstellung – ob zu hoch oder zu niedrig angesetzt – schwächt Deine Verhandlungsposition. Mit einer fundierten Einschätzung wirkst Du dagegen sicher und professionell.
So findest Du Deine realistische Gehaltsvorstellung
- Vergleiche Gehälter in ähnlichen Positionen Deiner Branche und Region, z. B. über Gehaltsvergleichsportale oder Tarifinformationen.
- Berücksichtige Deine Berufserfahrung, Qualifikationen und besonderen Kenntnisse.
- Beziehe den Standort mit ein – Gehälter unterscheiden sich je nach Region teils deutlich.
- Plane eine realistische Spanne statt einer einzelnen fixen Zahl ein.
5 Tipps für die Verhandlung
- Nenne zuerst keine Zahl, wenn es vermeidbar ist: Lass im Idealfall das Unternehmen zuerst ein Angebot nennen.
- Argumentiere mit konkreten Erfolgen: Zahlen und Ergebnisse wirken überzeugender als allgemeine Aussagen.
- Bleib freundlich, aber bestimmt: Eine Verhandlung ist kein Konflikt, sondern ein gemeinsames Abstimmen.
- Denke über das Grundgehalt hinaus: Auch Urlaubstage, Weiterbildung oder flexible Arbeitszeiten sind verhandelbar.
- Hol Dir notfalls Bedenkzeit: Ein Angebot musst Du nicht sofort im Gespräch annehmen oder ablehnen.
Typische Fehler bei der Gehaltsverhandlung
- Sich unter Wert verkaufen, aus Angst, das Angebot zu verlieren.
- Keine Vorbereitung – ohne Vergleichswerte fehlt die Verhandlungsbasis.
- Zu emotional werden, statt sachlich zu argumentieren.
- Ultimaten stellen, statt einen für beide Seiten fairen Kompromiss anzustreben.
Fazit
Mit guter Vorbereitung wird aus der Gehaltsverhandlung kein unangenehmes Pflichtgespräch, sondern eine faire Grundlage für Deine nächste Position. Schau Dir gerne unsere aktuellen Jobangebote an.