Zeitarbeit und Werkvertrag werden häufig verwechselt, funktionieren aber grundlegend anders – mit direkten Folgen für Steuerung, Haftung und Abrechnung.

Der zentrale Unterschied

Bei der Zeitarbeit liegt die fachliche Weisungsbefugnis beim Einsatzunternehmen – die Fachkraft arbeitet quasi wie eine eigene Mitarbeiterin im Betrieb. Beim Werkvertrag schuldet der Auftragnehmer ein konkretes Ergebnis und steuert sein Team eigenständig; Sie als Auftraggeber definieren das Ziel, nicht den Weg dorthin.

Typische Einsatzfälle in der Elektrotechnik

Klar abgegrenzte Projekte – etwa die Verkabelung eines Gebäudeabschnitts, ein Montageauftrag oder ein zeitlich definiertes Rollout – lassen sich häufig sauber als Werkvertrag abbilden: Sie erhalten das fertige Ergebnis, das Projektteam organisiert sich selbst.

Eigene Montagepartner statt Einzelkräfte

Für Werkverträge setzen wir auf eigenständige Projektteams statt Einzelkräfte – das reduziert Koordinationsaufwand auf Ihrer Seite und sorgt für eine durchgängige Verantwortlichkeit für das Projektergebnis.

Wann sich eher Zeitarbeit lohnt

Brauchen Sie dagegen laufend steuerbare Unterstützung in Ihrem eigenen Tagesgeschäft statt ein abgegrenztes Projektergebnis, ist Zeitarbeit meist die passendere Wahl. Im Zweifel ordnen wir Ihren Bedarf gemeinsam richtig ein.